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Ein Kind saugt wenn die Milch fließt, ca. 1-2 mal pro Sekunde an der Brust. Daher muss, um die Leistungsfähigkeit einer Pumpe bewerten zu können,
neben der Sogstärke und der stufenlosen Regulierbarkeit der Sogstärke auch die Zyklenzahl mitberücksichtig werden. Zyklen: Eine höhere Zahl von Ansaug- und Entlastungsphasen ( = Zyklen) pro Minute, bedeutet
eine höhere Leistungsfähigkeit der Pumpe. Weniger Zyklen führen zu einer geringeren Leistung. Geringe Zyklenzahlen können Schmerzen beim Abpumpen verursachen, da die Brust für einen längeren Ansaugzeitraum in
den Saugtrichter (Ansatzstück der Pumpe) hineingezogen wird. Außerdem wird durch die geringe Zyklenzahl die Brust weniger stimuliert, dies kann zu einem Rückgang bzw. schlechtem Aufbau der Milchmenge führen. Beim
Langzeitgebrauch von Pumpen die nicht mit einer konstant hohen Zyklenzahl arbeiten, ist es für die Frauen sehr schwierig, ihre volle Milchmenge aufrecht zu erhalten bzw. eine solche überhaupt aufzubauen. Einige
Untersuchungen zeigten sogar, dass Milch, die mit einer Pumpe mit hoher Zyklenzahl gewonnen wird, einen höheren Fettgehalt enthält. Eine Zykluszahl von 30
bis 60 Zyklen ist optimal, um die Milchbildung aufzubauen und aufrecht zu erhalten.
Sogstärke: Die Sogstärke muss durch die Pumpe auf einen sicheren Wert begrenzt werden und dazu die Intervalle der Ansaug- und Entlastungsphasen
selbständig regulieren. Die Sogstärke sollte unbedingt stufenlos einstellbar sein, da das subjektive Empfinden für die Sogstärke zwischen den Frauen sehr unterschiedlich ist. Außerdem kann es sein, dass zu Beginn des Pumpens eine andere Sogstärke als im Verlauf des Pumpens bzw. zum Ende hin benötigt wird. Daher ist eine individuelle Einstellbarkeit der Pumpe sehr wichtig.
Viele elektrische Pumpen haben einen kontinuierlichen Dauersog, der solange anhält, bis die Mutter diesen durch Betätigen eines Knopfes, Hebels oder Lösen eines zugehaltenen Loches am Ansaugtrichter,
unterbricht. Unterbricht die Mutter nicht schnell genug, kann es zu Verletzungen des Brustgewebes/der Brustwarze kommen. Außerdem wird so kein regelmäßiger Saugzyklus hergestellt.
Für den Laktationsaufbau und -Erhalt ist eine Intervallbrustpumpe die ein Doppelpumpen ermöglicht, optimal. Durch doppelseitiges Abpumpen wird die
Milchbildung durch eine hohe Ausschüttung von Hormonen unterstützt. Ausserdem verringert sich so die Abpumpzeit, was Müttern ein regelmäßiges Pumpen erleichtert.
Verschiedene Pumpentypen: Vollautomatische elektrische Kolbenpumpe – es bewegt sich ein Ausgleichsgewicht aus Metall oder ein Kunststoffkolben vor und zurück mit einer zuvor bestimmten oder selbst stufenlos einstellbaren Geschwindigkeit und erzeugt so einen automatischen Saugrhythmus. Diese Pumpen können zum Einseitigen oder Doppelpumpen verwendet werden. Zyklen pro Minute 30 – 60.
Firmen Ameda/Medela Automatische elektrische Membranpumpe – Der Saugrhythmus wird durch die Bewegung einer Membran in einem Behälter automatisch erzeugt. Zyklen pro Minute 43 – 65
Firmen: Medela/Ameda Halbautomatische Membranpumpe – durch einen kleinen Motor wird ein Dauersog erzeugt. Die Mutter kann durch zuhalten und öffnen einer Öffnung periodisch den Sog unterbrechen um so das Saugverhalten des Babys nachzuahmen.
Firmen: z.B. Russka, Mamivac, Baby-Frank,NUK Kleine Motoreinfachpumpe als Intervallbrustpumpe mit automatischer Intervalleinstellung Zyklen pro Minute ca. 20 Firmen: Medela Einhandpumpe – Der Griff wird mit einer Hand bedient.
Firmen z.B.Ameda/Medela
Die Einsatzmöglichkeiten der Pumpen sind sehr unterschiedlich. Welche Pumpe die für Sie Richtige ist, kann nur in einem ausführlichen und individuellen
Beratungsgespräch herausgefunden werden.
Dafür stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!
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